Lotuseffekt - selbstreinigendes Glas?
In der Werbung wird suggeriert, einmal mit einem Lotuseffekt-Mittel behandeltes Glas reinigt sich von selbst - das stimmt so nicht!
Viele herkömmliche Beschichtungsmittel bestehen oftmals aus einer gesundheitlich bedenklichen Chemie, die auf der Glasoberfläche eine teflonähnliche Schicht bildet. Durch UV-Strahlung und dem Abrieb bei der Reinigung ist die Haltbarkeit bei diesen Produkten begrenzt.
Um einen dauerhaften Lotus-Effekt zu erzielen, muß die Struktur des Glases verändert werden - dies erfolgt durch Versiegelung, nicht durch Beschichtung !
Die Natur macht es uns vor!
Die Lotusblume verfügt über einen wasserabperlenden Effekt. Das Ziel war, diesen Effekt auf Glas umzusetzen.
Dazu mußte das Glas mit unzähligen mikroskopisch kleinen und in bestimmten Abständen voneinander entfernten Zacken versehen werden. Fällt nun Wasser auf die Oberfläche des Glases, rollen die Wassertropfen als Kugel wieder ab. Sie können sich nicht an den Zacken festsetzen. Der Grund liegt in der Oberflächenspannung des Wassers, die größer ist als die Schwerkraft. Der Wassertropfen ist nur so groß, daß er auf den Zacken seine Tropfenform behält und nicht durch die Schwerkraft zwischen die Zacken gepreßt wird. Der Erfolg: Jeder Tropfen rollt gleich wieder ab und nimmt Schmutzpartikel mit - das Glas bleibt sauber.
Bei der SIGNAPUR-Veredelung werden reine Silizium-Atome (cristalline, glaseigene Substanzen) mit der Glasoberfläche - die zu 80 % aus Siliziumoxyd (Quarzsand) besteht - molekular und damit dauerhaft verbunden.
Durch die so veränderte Glasfläche wird eine hydrophobe Wirkung erreicht, der sogenannte "Lotus-Effekt".
Ergebnis
Durch die Behandlung mit SIGNAPUR-Versiegelung wird eine nanodünne dauerhafte wasserabstoßende Glasoberfläche erzielt, die nicht mehr abgewaschen wird. Die so behandelte Glasfläche wird nur in geringen Maßen mit Wasser benetzt - Wasser bzw. Regen perlt ab.
Schmutzteilchen haften weniger fest am Glas und rollen mit den Wassertropfen ab bzw. können sehr leicht entfernt werden.
Das Glas wird dauerhaft geschützt vor aggressiven Umwelteinflüssen (Sandstaub, Kalkablagerungen, säure-, laugenhaltigen und alkalischen Substanzen) bei gleichzeitiger Erhöhung der Optik.
Häufiges Reinigen der Glasscheiben ist nicht mehr nötig - der Lotus-Effekt ist dauerhaft !
Gute Gründe für eine SIGNAPUR-Glasveredelung
- garantiert einen selbstreinigenden Effekt, weist Wasser und Schmutz ab
- bewirkt weniger Wiederanschmutzung
- leichte und schlierenfreie Reinigung
- schützt dauerhaft vor aggressiven Umwelteinflüssen
- bewahrt das Glas vor Alterung, Verwitterung, Auslaugen
- erhöht die Optik und Qualität des Glases und des Objektes
- neutral gegenüber Silikon und anderen Dichtstoffen
- beständig gegenüber handelsüblichen Glasreinigungsmitteln (keine seifenhaltige Reinigungsmittel verwenden)
- spart langfristig Reinigungskosten:
- 100 % längere Reinigungsintervalle
- 50 % weniger Reinigungskosten
- 50 % geringere Steiger- oder Gerüstkosten
- 50 % weniger Reinigungsmittel
Sämtliche Anforderungen an das Glas, die von Glasherstellern, Lieferanten, Architekten, Bauherren usw. gestellt werden, bleiben auch nach der Glasversiegelung vollständig erhalten.
SIGNAPUR ist auch bei bereits bestehenden Verglasungen einsetzbar. Sollte die Glasoberfläche jedoch bereits Schädigungen aufweisen, muß ein zusätzlicher Arbeitsgang durchgeführt werden, bei dem mittels eines Spezialpoliermittels die äußerste Schicht der Glasoberfläche abgetragen wird. Durch diesen Vorgang erreicht man eine ebenso gute Qualität der "Glas-Glas"-Verbindungen, wie bei neuem Glas.
Beispiele von Einsatzmöglichkeiten
- Glasfassaden
- Glasdächer
- sandgestrahltes Glas
- Glastüren
- Spiegel
- usw...
Anmerkung zum Lotus-Effekt
Als Ende des vergangenen Jahrtausends der wasserabperlende Effekt des Lotusblattes von dem deutschen Botaniker Prof. W. Barthlott entdeckt wurde, der herausfand, daß die unzählichen mikroskopisch kleinen 5-10 my und 10-15 my voneinander entfernte Noppen auf der Blattoberfläche der Lotuspflanze Wassertropfen, die auf die Oberfläche fallen, als Kugel wieder abrollen lassen.
Er entdeckte, daß der Grund in der Oberflächenspannung des Wassers liegt, die größer als die Schwerkraft ist.
Der Wassertropfen ist nur so groß, daß er auf den Noppen seine Tropfenform behält und nicht durch die Schwerkraft zwischen die Noppen gepreßt wird. Der Erfolg für die Pflanze: Jeder Tropfen rollt gleich wieder vom Blatt herunter und nimmt alles mit, was sich auf dem Blatt niedergelassen hat - das Blatt bleibt sauber und die für die Pflanze lebenswichtige Photosynthese kann ungestört fortgeführt werden.